Kategorie: Tagesgedanken

Die Tagesgedanken helfen dir dabei, deinen Tag auf positive und kreative Weise zu beginnen. Scrolle ganz nach unten um sie zu abonnieren.

Gutes Denken

Gutes Denken

Interessante Worte Teil 8

Eunoia

Dieses Wort hat seinen Ursprung im Griechischen und meint „gutes und schönes Denken“. Es bedeutete aber noch sehr viel mehr: Zustimmung, Sympathie und Hilfsbereitschaft. Aber auch guter Wille, Wohlwollen mit dem Gegenüber. Ein so kurzes und doch so komplexes Wort.

Es bezieht ein Gegenüber mit in das eigene – gute – Denken mit ein und schafft so die Basis für harmonische Beziehungen. Nicht nur in Partnerschaften, sondern auch zwischen Organisationen und Gesellschaften. So wurde es zumindest im alten Griechenland verwendet. Wünsche wir doch all unseren Regierungen (und damit natürlich den Menschen in ihnen) ganz viel Eunoia – und fangen bei uns selbst damit an.

Hoffnungsschimmer

Hoffnungsschimmer

Interessante Worte

Teil 7

Es gibt ja auch ganz wundervolle deutsche Worte. Wie wäre es denn zB. mit dem „Hoffnungsschimmer“. Zart schimmert durch die dichten Wolken, die uns gerade umgeben, die Hoffnung durch, dass sich dass, was wir uns wünschen, zeigen kann. Gerade so, wie jetzt im Frühjahr die ersten Blümchen ihre Köpfe aus der Erde strecken, in der Hoffnung auf etwas Sonne und neues Leben.

Oder wie wir hoffen können, wenn wir es nicht gar wissen, dass das Absterben der Blumen im Herbst nicht das Ende bedeutet, sondern schon die Hoffnung auf ein neues Frühjahr beinhaltet. Die Hoffnung, dass das Leben eben nicht endlich ist, sondern fortwährend, dauernd sich wandelnd von einer Form ins Formlose in eine andere Form … Der Schimmer einer Ahnung, die jenen die Abschied nehmen müssen, Hoffnung gibt.

PS: Ich bin heute mit meinem über 80jährigem Vater auf der Beerdigung seines Bruders. Seines letzten Geschwisters … Ich befürchte, ihm werde ich diese Gedanken nicht nahe bringen können, aber vielleicht findet sich ja etwas anderes, dass auch ihm einen Hoffnungsschimmer vermitteln kann.

Himmel und Erde

Himmel und Erde

Interessante Worte Teil 6

Cosmotellurian

Ist eine englische Wortschöpfung und wird als Adjektiv benutzt. Es besteht aus cosm- für kosmisch und tellurian für „ein Bewohner der Erde“. Es meint also zu „zu Himmel und Erde gehörend.“.

Passt doch sehr gut zu dem Wort von gestern. Denn nur wenn wir unser himmlisches Wesen wieder entdecken, können wir dem Gesang der Erde auch wirklich lauschen – und dem des Kosmos gleich mit.

Die Verbindung fühlen

Die Verbindung fühlen

Interessante Worte Teil 5

Tenalach‘

Was für ein tolles Wort! Warum gibt es so etwas im Deutschen nicht? Es kommt aus dem Irischen und beschreibt die Beziehung, die ein Mensch mit dem Land, der Luft, dem Wasser hat. Der Natur eben. Eine tiefe Verbindung, die es buchstäblich ermöglicht, den Gesang der Erde zu hören. Wie wundervoll. Ich hätte bitte gern viel Tenalach´.

Dem Fluss folgen

Dem Fluss folgen

Interessante Worte Teil 4

Serendipität

Der Begriff Serendipität (engl. serendipity), bezeichnet eine zufällige Wahrnehmung von etwas ursprünglich nicht Gesuchtem, das sich als neue und überraschende Entdeckung erweist. So steht es zumindest in Wikipedia.

Genau genommen geht es dabei also um das Bemerken der Synchronizitäten und Fügungen in unserem Leben. Etwas, das nur mit (ein bisschen mehr) Aufmerksamkeit und Wachheit gelingt – aber dann ganz schnell zu einem grundlegenden Gefühl von „im Fluss sein egal was passiert“ führen kann.

Die Welt der Wahrscheinlichkeit

Die Welt der Wahrscheinlichkeit

Interessante Worte Teil 3

Akataleptik

Das gefällt mir persönlich ja besonders gut, ist aber wohl der Horror für Leute, die immer gerne alles unter Kontrolle haben. 😉 Die Aktaleptik ist nämlich die Lehre davon, dass wir nie wirklich wissen, sondern nur in Wahrscheinlichkeiten rechnen können. Ein Konzept der alten Griechen, das von der modernen Quantenphysik durchaus bestätigt wird.

Seelenruhe

Seelenruhe

Interessante Worte Teil 2

Ataraxie

Die Ataraxie (aus dem griechischen für „Unerschütterlichkeit“) ist die Bezeichnung der Epikureer und Pyrrhoneer für das Ideal der Seelenruhe. Sie bezeichnet als seelischen Zustand die Affektlosigkeit und Gelassenheit gegenüber Schicksalsschlägen und ähnlichen Außeneinwirkungen, die das Glück des Weisen, gefährden.

Also etwas, was wir beständig versuchen zu üben. Wie interessant, dass es dafür ein Wort gibt, dass doch eher wie eine Krankheit klingt 😉

Wabi Sabi

Wabi Sabi

Kürzlich fand ich „zufällig“ im Netz eine Seite mit interessanten Worten, deren Erläuterung sehr gut zu den Tagesgedanken passt. So schön, einen komplexen Sachverhalt in einem Wort abbilden zu können. Ich hoffe, ihr habe genau so viel Freude daran wie ich.

Wabi-Sabi

Wabi sabi ist die Ansicht oder der Gedanke, Schönheit in jedem Aspekt der Unvollkommenheit in der Natur zu finden. Es ist eine japanische Wortschöpfung, eng mit dem Zen-Buddhismus verbunden.

Ursprünglich bedeutet “Wabi“ sich elend, einsam und verloren zu fühlen, aber auch die Freude an der Herbheit des Einsam-Stillen Sabi steht für alt sein, Patina zeigen, über Reife verfügen – und so entstand diese eigentlich nicht übersetzbare Begriffseinheit, die mehr ein philosphisch-künstlerisches Konzept ist als ein Wort. Es lädt ein, nicht die offenkundige Schönheit als das Höchste zu verehren, sondern die verhüllte. Nicht den unmittelbare Glanz der Sonne, sondern den gebrochene des Mondes oder den Sonnenstrahl im Wald. Den bemooste Fels, das grasbewachsene Strohdach, die knorrige Kiefer, der leicht berostete Teekessel … Es ermutigt uns, das Authentische, Reine und Schöne in der vermeintlichen Unvollkommenheit und der Vergänglichkeit zu finden und zu sehen. Denn das Leben ist nun mal nicht glatt geleckt, vollkommen vollendet. Es lebt.

In den Wäldern drüben,
tief unter der Last des Schnees,
ist letzte Nacht
ein Pflaumenzweig erblüht.

Der Erschaffer

Der Erschaffer

Aus einer Heilmeditation mit den Strahlenkräften. Öffnen wir uns für die Impulse und Hinweise des Elohim des zweiten „Schöpferstrahles“:

„Elohim bedeutet Erschaffer, 

Erbauer. Elohim ist die mächtige Wirkkraft, die Geist in die Formen bringt. Elohim ist der Funke, der die Form hält, erschaffen aus flüchtigem Gedankenimpuls. Versucht nicht „Elohim“ in Systeme zu pressen, es ist nicht zu verstehen aus der Erdensicht heraus. Auch ihr selbst habt eine Ebene des Elohim-Seins. Diese ist es, die durch alle Zeiten, alle Körper, alle Manifestationen den Raum hält, in dem ihr seid und erschafft. Ihr könnt im Moment noch nicht Zugang dazu bekommen, zumindest nicht im Wachbewusstsein. Doch so mancher Impuls, den ihr mitbringt aus den Tiefen des Schlafes, stammt aus diesen euch eigenen Ebenen und bricht sich dann Bahn in Momenten der tiefen Entspannung, der Sorglosigkeit. In den Momenten der Stille, die so rar geworden sind in eurem Leben.

Schafft Raum für Inspiration! Sonst bleiben alle anderen Bemühungen nutzlos. Ihr müsst für euch selbst eine Möglichkeit finden, aus Gedankenspiralen und emotionalen Verstrickungen zu entkommen, sonst bleibt euer Begehr, die höheren Ebenen eures Seins zu erfassen, reine Gedankenakrobatik und zieht keine Erkenntnisse nach sich.“

Es klärt sich

Es klärt sich

Aus einem Manuskript, entstanden in Verbindung mit Erzengel Gabriel. Fortsetzung der Gedanken der letzten vier Tage:

Dieser Schleier

senkt sich im Laufe eines Erdenlebens immer weiter herab – bei jedem Menschen in unterschiedlichem Maße – und hebt sich langsam wieder zum Ende hin. Zumindest sollte dies so sein. Dieser Mechanismus ist notwendig, um sich ganz auf das Menschsein einlassen zu können.

Leider ist nun aber in eurer Gesellschaft – wie in so vielen auf dieser schönen Erde – vergessen worden, dass dieser Schleier und die „andere Welt“ überhaupt existiert. Doch die Seele vergisst es nicht, niemals. Wurde nun aber ein Leben geführt (Man beachte, dass ihr dies meistens so formuliert: Ich führe mein Leben anstatt Ich lebe mein Leben. Welch eine Anmaßung!) das seine Bezugspunkte hauptsächlich in der Materie hatte, verliert das Leben selbst, wenn es sich dem Ende der gegebenen Spanne annähert, zunehmend an Sinn.

Dies mag einer der Gründe für das verstärkte Auftreten der Alzheimer und Demenz genannten Symptome sein. Die Diskrepanz zwischen dem, wie ein Lebensrhythmus verlaufen sollte und dem, wie es geschieht, wird zu groß und dies entkoppelt quasi Geist und Seele. Da diese jedoch für die harmonische Funktion der Körperlichkeit zuständig sind, funktioniert auch dieses System dann nicht mehr ordnungsgemäß. Die beste Vorsorge ist also, solange alle Geistfunktionen noch aktiv sind, sich selbsttätig und freiwillig mit dem Werden und Vergehen allen Seins zu beschäftigen und die inneren Erkenntnisse dem äußeren Tun vorzuziehen.

PS: Dieses Manuskript ist vor einigen Jahren bei Seite 40 „steckengeblieben“ … und ich hoffe sehr, dass es doch einmal fertig wird. Nicht irgendwann, sondern bald.