Die Kraft der Liebe

Die Kraft der Liebe

Mutter Maria, die

Kraft des Trostes,

hilft uns, alle Wunden und Verletzungen jetzt loszulassen:

„Vergebung heißt nicht, alles gut heißen. Vergebung heißt nicht, Verfehlung loben. Vergebung heißt nicht, Missetaten achten. Vergebung heißt, das Herz offen zu halten, wo der Schmerz dich zu ersticken droht. Vergebung heißt, du selbst zu bleiben, in deiner Kraft und deiner Liebe und deiner Macht, unabhängig von äußeren Umständen und den Verfehlungen anderer. Vergebung ist immer ein Werk das du tust für dich – auch wenn es darum geht, anderen zu vergeben.

Du kannst vergeben, und trotzdem in aller Klarheit sagen, dass etwas nicht in Ordnung ist. Ja erst mit einem vergebenden Herzen ist Klarheit überhaupt möglich. Denn bist du noch in deinen emotionalen Befindlichkeiten verstrickt, können sich ungute Bindungen schwerlich lösen.

Und wer könnte mehr gelernt haben, mehr wissen, über Schmerz und die nötige Vergebung, als Jene, die Jesus dem Christus nahe waren. Als Jene, die miterleben mussten, sollten, durften, was IHM widerfuhr. Wie nur ist ein Menschenwesen in der Lage, anderen einen solchen Schmerz zuzufügen? Doch dieses Unverständnis darf nicht dazu führen, dass du dich selbst verschließt und verbitterst! Denn dann haben die Kräfte der Destruktion und der Illusion gewonnen.

So reiße die Mauern nieder, die dich drohen zu ersticken. Öffne dein Herz, fühle den Schmerz, doch vergib – du tust es für dich. „Herr, vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun.“ Wenn ein Wesen zu einer solchen Vergebung fähig ist, dann können dies auch andere sein.

Nimm dir nicht Beispiel an Jenen, die im Kampf und im Hass und in der Rache ihr Heil suchen, ihr Heil sehen. Nimm dir ein Beispiel an Jenen, die von der Liebe künden. Lass zu, dass die Kraft des Trostes den Stachel aus deinem Herzen entfernt.“

Der Christus kann nicht wohnen in einem verhärteten Herz, in einem verhärteten Geist, in einem verhärteten Verstand. Wer sehnt sich nicht danach, dem Herzen zu folgen, die innere Stimme zu hören, ein Christus zu sein…. Was hindert uns daran? Sind wir bereit, all das wirklich aufzugeben? Sind wir bereit, allen Hass, alle Rache, alle Verzweiflung, alle Schuld … einfach so herzugeben? Macht es uns nicht Angst, was denn wohl an ihre Stelle treten wird?

Sehen wir dieser Angst vor dem Ungewissen ins Auge! Geben wir den vertrauten Schmerz auf zu Gunsten einer unbekannten Liebe! Einer Liebe die Jesus und viele andere nach und vor ihm uns so meisterhaft vorgelebt haben.

Die universelle Sprache es Heiligen Geistes ist die Liebe. Die einzige Sprache, die jeder versteht. Liebe, frei von allen Vorstellungen mit denen wir sie behaftet haben. Liebe als Wort für das Göttliche Sein, was sich nicht beschreiben, sondern nur fühlen lässt. Und wenn wir all den Schmerz, die Trauer, die Wut … wenn wir all unsere Mauern eingerissen haben, dann sind wir bereit, das einzig wahre Evangelium zu verkünden:

Das Evangelium der Liebe.

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