Sich befreien

Sich befreien

Die folgende Anregung ist einst bei einem Heilabend entstanden. Da dies auch beim Abend am letzten Donnerstag Thema war und mir gerade verstärkt Menschen begegnen, denen es sehr schwer fällt, sich von den Verstrickungen der Vergangenheit zu befreien, möchte ich dies heute mit euch teilen. Natürlich ist es hilfreich, so etwas nicht „zwischen Tür und Angel“ zu machen, sondern sich einen Augenblick der Ruhe und Meditation dafür zu schaffen. Dann kann es eine tiefe Wirkkraft entfalten:

Sich befreien

„Geht in eurer inneren Wahrnehmung zu einem Menschen der euch sehr wichtig ist oder war, mit dem ihr aber etwas in (innerem) Konflikt seid. Und in eurer inneren Vorstellung legt einfach eine Hand auf euer Herz und die andere andere auf ihr oder sein Herz und bleibt einfach nur in diesem Fühlen. In diesem Spüren und Schauen. Frei von all den Gedanken,  die normalerweise mit dem Kontakt mit diesem Menschen verbunden sind. Im wahrsten Sinne des Namasté-Grußes: Ich sehe und grüße das Göttliche in dir. Namasté.

Richtet das Augenmerk, die Wahrnehmung, auf die Schönheit des inneren Wesen, das in jedem von uns schlummert. Egal wie verzettelt oder „schräg“ er oder sie im Äußeren gerade ist. Unser Herz mit dem Herzen des anderen Wesen einzulassen kann so heilsam, so befreiend sein. Nicht nur für den anderen, sondern auch für uns selbst. Erzengel Chamuel und die Kraft der Liebe hilft uns dabei.

Und vielleicht ist es uns aus dieser Sicht heraus ja sogar möglich, die Hände zu falten und uns vor dem anderen zu verneigen. Namasté. Ich sehe, ich liebe und anerkenne dich in deinem wahren wirklichen Sein. Mein göttliches Sein grüßt dein göttliches Sein. Denn in Wahrheit ist es nur ein Sein. Und ich wünsche mir von Herzen, und ich gestatte es, dass wir aus diesem Eins-Sein heraus in der Welt sind, mit der Welt sind. Unsere Themen, Probleme, Dramen anschauen. Unsere Klebstoffe. Und uns so mehr und mehr zu ent-wickeln. Jeder für sich, und doch auch gemeinsam. Auf dass wir uns mehr und mehr schauen, auch und gerade im Alltag, als das was wir wirklich wirklich sind.

Ich gestatte Erzengel Chamuel und den Kräften der Liebe ihre heilende, lösenden und vermittelnde Kraft in all meine Beziehungen einfließen zu lassen. Sei es nun familiär, partnerschaftlich oder beruflich. Möge ich ein Netz der Liebe verströmen statt klebriger Spinnenfäden. Und alles was dem entgegen steht … Angst, Versagensgefühle … Schuldgefühle … möge und darf und soll JETZT bitte heilen und GEHEN!“

PS: Wenn wir so etwas tun, bedeutet das natürlich nicht, nun plötzlich alles gut und richtig zu finden was dieser Mensch vielleicht getan hat. Und auch nicht, dass wir nun die Person plötzlich total gerne haben müssen, obwohl sie uns vielleicht Schlimmes angetan hat. Es geht darum, aus einer höheren Sichtweise heraus, sich aus diesen Verstrickungen zu befreien. 

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