Der Seele folgen

Der Seele folgen

Ich wünsche dir

einen gesegneten, innehaltenden – und trotz der „merkwürdigen“ Umstände schönen- Start in dieses Osterwochenende. Auch an jenem heute erinnerten Tag im Leben des Jesus Christus, vielleicht war es sogar ein Freitag,  herrschten merkwürdige Umstände. Für jene die im Nahe standen Ausnahmezustand. Und doch folgte dieser eine besondere Mensch seiner Führung, seiner Seele. Und doch waren auch andere Menschen daran beteiligt, diese Umstände zu erschaffen. Nichts ist so, wie es auf den ersten Blick aussieht – und nichts ist so einfach „gestrickt“ wie wir das oft gerne hätten.

Also lasse auch du dich nicht verstricken, in all den verwirrenden Theorien, Aussagen und Botschaften die zur Zeit durch die Weiten der (Netz-) Welt kursieren. Besinne dich immer wieder auf dein ureigenstes Fühlen. Versuche dich aus den kollektiven Feldern zu befreien, die zur Zeit besonders viel von Angst und Verwirrung durchdrungen sind. Und wenn dafür nötig ist, dass du mal für eine Weile den Medienkonsum einstellst, dann ist das eben so. Vielleicht ja nur – und gerade – für diese Ostertage mal keine Schlagzeilen, keine Nachrichten und auch keines der vielen per Facebook und WhatApp verteilen Videos und Interviews.

Einfach mal nur spüren(d) sein, Innehalten. Durchatmen. So wie es die Welt gerade tut. Daraus kann viel Kraft entstehen. Oder besser gesagt: Die vorhanden Kraft kann wieder frei fließen. So wie auch der Meister Jesus, der der Christus war, in seinen schlimmsten Stunden die Kraft aufbrachte, die Verbindung zu seinem göttlichen Kern nicht zu verlieren. Denn wenn dem nicht so gewesen wäre, dann hätten wir heute nicht dieses Mysterium an das das Osterfest, neben der ursprünglichen Feier des Lebens und des Neubeginn, uns jedes Jahr auf´s Neue erinnert. Genieße es. In Ehrfurcht, Staunen – und Gelassenheit.

PS: Dieser Text floss aus meinen Fingern, als ich eigentlich nur eine neue Überschrift schreiben wollte um einen alten Beitrag von Karfreitag zu reposten. Also wird es schon passend sein, ihn so stehen zu lassen. Ich freue mich auf dein Feedback, falls du eine Resonanz zu diesen Worten haben solltest. Das Bild ist genau vor einem Mondzyklus auf La Palma entstanden. Ich habe die Nacht nach Vollmond auf dem höchsten Berg der Insel auf 2400m im Freien geschlafen – und das war das Geschenk des darauf folgenden Sonnenaufgangs. ☺

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