Kategorie: Kroatien Mai 2021

Reisen macht glücklich. Und erweitert den Horizont. Folge mir auf  Entdeckungsreise in die (Seelen)Landschaft von Kroatien

Auf Wiedersehen Kroatien

Auf Wiedersehen Kroatien

3 Wochen Kroatien – Rückreise

Meine letzte Nacht gestern in Kroatien war sternenklar, der volle Mond strahlte in mein Zimmer und tauchte die Szene vor dem Fenster in helles Licht. Man hört die Wasserfälle rauschen, sieht sie aber wegen der vielen Bäume leider nicht. Trotzdem schön. Das Frühstück im Hotel heute noch spartanischer, so zeitig früh um 7 Uhr. Aber was soll’s, ich war ja nicht zum schlemmen hier, sondern wegen der Natur. 😊

Und nun also soll es nach Hause gehen. Ich finde es irgendwie symbolisch, dass das während der vollen Mondin passiert, die ja auch für unsere Emotionen steht und die inneren Bewegungen. Und morgen beginnt ein neuer Zyklus. Ja, es ist nur Vollmond und den gibt es jeden Monat. Aber in meiner Welt geschieht nichts zufällig, sie entsteht und besteht durch Synchronizitäten. Und so wird mich später auch auf der Autobahn ein Transporter überholen, den ich zuerst überholt hatte, ohne ihn richtig anzuschauen. Er fährt eine ganze Weile vor mir her, bis ich realisiere was da steht. My Spiegel. 🤭 Ja, es ist Werbung, aber in diesem Moment muss ich laut lachen. Ging es doch in dem Buch, das ich im Urlaub gelesen habe, viel um Spiegel und was das mit wahrer Liebe zu tun hat. Zufall, sicher. Aber auch eine unglaubliche Synchronizität und ich fühle mich irgendwie befreit und glücklich. Die Welt ist eben ein… Spiegel 😇

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Kroatien Tag 23

Kroatien Tag 23

Resümee des letzten Tages.

Heute gibt es wirklich nicht viel zu berichten, ich war den ganzen Tag an den Seen und Wasserfällen unterwegs. Außer vielleicht …

Halb 6 mache ich mal wieder ungeplant die Augen auf – und sehe bunte Wolken vor dem Fenster. Na, da muss doch schnell ein Bild gemacht werden, wenn der Tag schon so vielversprechend beginnt. Aber schnell zieht dann alles wieder zu, und ich beschließe, dass es keinen Sinn macht schon um 8 zu den Seen zu gehen. Ich will schließlich Sonne! Und die ist erst für den späten Vormittag stellenweise angekündigt.

Also nochmal einmummeln, in das leider gar nicht so bequeme Bett. Dafür hört man die Wasserfälle rauschen und die Vögel singen. Das Frühstücksbuffet ist dann, na sagen wir spartanisch. Es sind aber auch sehr wenige Leute da, vielleicht sind 15 Zimmer belegt in diesem Riesenkasten hier. Und es wird bedient, man darf sich nicht selbst nehmen. Das ist natürlich vollkommen in Ordnung, man bekommt ja soviel man möchte. Aber mit ein bisschen Ei und Bacon bin ich eh schon zufrieden heute morgen. Wenn es kein frisches Obst gibt für Salat, hab ich nicht viel Appetit. Das ist eines der wenigen Dinge, die ich schon ziemlich lange konsequent problemlos durchhalte: Obstsalat zum Frühstück. Tut mir einfach gut. Leider ist der Cappuccino hier unterirdisch, aber mein Blutdruck ist eh zu hoch. 😜

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Kroatien Tag 22

Kroatien Tag 22

Resümee eines feuchten Tags mit Happy End

Der Abend am kleinen See war noch recht angenehm. Ich stand so günstig, dass ich unbesorgt meinen Stuhl auspacken und die Morcheln draußen braten konnte. Hm, wie das duftet … Obwohl, ich bin da wohl immer eine bisschen übervorsichtig. Es stand ein Stück oberhalb noch ein großer Camper, die hatten ganz ungeniert Stühle und Tisch davor stehen. Na, wie auch immer, ich bin gern so unsichtbar wie möglich. Wo ich doch schon mal ein Auto in Tarnfarbe habe. 

In der Nacht fing es an zu regnen. Na prima, ich will morgen an den Wasserfällen in Plitvice fotografieren, und zwar bitteschön bei gutem Licht! Aber das scheint dem Wettergott herzlich egal, die Vorhersage, die ich nachts um 12 erforsche, sieht grauselig aus. Na mal sehen, frau muss nehmen was so kommt. Morgens halb 6 mache ich aus ungeahnten Gründen die Augen auf – und bin in null komma nix in Hose und Jacke geschlüpft. Doch noch während ich das unglaubliche Morgenrot am See fotografiere, fängt es wieder an zu regnen. Schietwetter … Gut, gehe ich wieder schlafen. Es regnet immer noch, bei 10 Grad, als ich halb 8 wieder aufwache. Zum Kaffeekochen hat es dann kurz ein Einsehen, bevor es sanft weiter tröpfelt. Das kann ja heiter werden, vielleicht fahre ich lieber gleich nach Hause …

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Kroatien Tag 21

Kroatien Tag 21

Resümee eines herrlichen Tages

Herrlich war die Nacht am Canyon – es ist einfach schön, keine Verdunklung zu brauchen und rundum rausgucken zu können. Ich hatte den Wecker auf Grund der Wolken dann doch nicht auf Milchstraßenzeit gestellt, aber der Mond schien so herrlich hell in meine Fenster, dass ich halb 2 wieder wach wurde. Kaum Wolken, aber an Frau Luna hatte ich natürlich nicht gedacht, die die Sterne fleißig überstrahlt. 😬 In den letzten Tagen war es so oft bewölkt nachts, dass ich gar nicht mitbekommen hatte, wie rund sie schon wieder geworden ist. Naja, Landschaft im Mondenschein ist auch schön, also schnell was angezogen und hinaus für zwei drei Fotos. Eine ganze Weile sitze ich noch still am Rand des Canyons und genieße die Stimmung. 

Dann aber husch wieder unter die warme Decke – und den Wecker auf halb 6 gestellt 🙈, mal sehen, was der Sonnenaufgang macht. Der fand dann zwar hinter Wolken statt, hatte aber kurz eine ganz schöne Stimmung über dem Tulove Grede parat. Da hinauf will ich heute noch. Noch eine kleine Runde am Canyon entlang, aber so rechtes schönes Licht kommt nicht auf. Na, da kann ich ja noch eine Runde schlummern. 

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Kroatien Tag 20

Kroatien Tag 20

Resümee eines … mir fällt kein Wort ein … Tages 

Hach, ist das herrlich, wenn man die Augen öffnet und zartrosa Wattewölckchen über dem Meer erblickt, während die Inseln sanft angestrahlt werden von der aufgehenden Sonne. Auf der anderen Seite ein Wolkenphönix. Was für ein schönes Symbol, ein kleines Geschenk, an diesem wohl letzten Tag am Meer.

Nachdem ich den Anblick gebührend genossen und fotografiert habe, suche ich meine Schlafmaske und kuschele mich wieder ins Bett. Es ist schließlich erst 6 Uhr und um 8 reicht auch, um sich dann gebührend von der Lieblingsbucht zu verabschieden. Leider ist dann schon wieder heftiger Wind 🥴. Aber ich gehe mit Kaffee, Obstsalat und Buch trotzdem zum Wasser runter. Was muss, das muss, 😁 und direkt an einer kleinen Mauer geht es auch halbwegs.

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Kroatien Tag 19

Kroatien Tag 19

Resümee eines ruhigen Tages

Das wird ein ganz ruhiger Tag, das war von Anfang an klar. Im Hotel noch gemütlich frühstücken und die Locken wieder neu hervorlocken. Noch ein bisschen was am Laptop machen, solange genügend Strom da ist. So vergeht der Vormittag und es ist halb 12 als ich auschecke.

Der Wetterbericht sagte seit Tagen heute Sonne und Windstille, Zeit für einen Strand- und Paddeltag, juchhu. Ich will wieder zu der herrlichen Bucht auf Murter, die mir so gut gefiel. Das liegt nördlich von Šibenik und so läutet der heutige Morgen die Umkehr ein. So langsam muss ich mich wieder nach oben vorarbeiten… In die Richtung fahren fühlt sich dann auch irgendwie merkwürdig an. Am liebsten würde ich weiter nach Süden, immer weiter. Aber ein anderer Teil von mir will auch nach Hause, und sich da verkriechen. Nunja, erstmal Hauptsache losfahren 🤭

Das Navi schickt mich durch das Zentrum von Šibenik, die Sonne knallt vom blauen Himmel und es ist viel Verkehr. Orgs, Städte halt… In meiner Richtung liegt Turanj, das habe ich noch nicht gesehen. Also nix wie runter von der Hauptstraße.

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Kroatien Tag 18

Kroatien Tag 18

Resümee eines windigen, aber entspannten Tages.

In der Nacht frischt der Wind auf. Es rüttelt gewaltig an meinem kleinen Schwarzen. Und er pfeift in den höchsten Orgeltönen vor sich hin, denn ich stehe leider quer zum Wind. Umparken ist keine Option, denn auf der anderen Seite haben sie einen hässlichen Container abgeladen. Weil das Gepfeife irgendwann nicht mehr auszuhalten ist, lege ich die Dachträgerstangen irgendwann doch noch quer – und endlich ist Ruhe.

Also bekomme ich den Bora doch noch mit … Am Morgen windet es noch heftiger und als die anfängliche Sonne schwindet, wird es auch noch kalt. Ein wenig lustlos überlege ich, was anzufangen ist mit diesem Tag. Nach Šibenik auf alle Fälle. Und da ist doch dieser Kanal mit der alten Festung… Das gebe ich also als erstes Ziel ein.

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Kroatien Tag 17

Kroatien Tag 17

Resümee eines wasserreichen Tages.

Der Morgen begann mit einem Tränenmeer. Und passend dazu zieht ein Gewitter auf und der Himmel beginnt zu weinen. Doch ich wäre nicht ich, und hätte wahrscheinlich auch meinem Beruf als Therapeutin verfehlt, wenn ich mich nicht ziemlich schnell wieder eingekriegt würde. Und wie es immer so schön passend ist, ist just da auch das Gewitter vorbei und die Sonne taucht die frisch gewaschene Landschaft in ein strahlendes Licht. Ich fühle mich (innerlich) noch nicht ganz frisch gewaschen, aber immerhin bereit für einen schönen Tag. 😁

Der Kaffeekocher freut sich über den bisher schönsten Platz und ich mich über mein gemütliches Plätzchen im Auto. Ein bisschen Lesen zum Kaffee, ein bisschen Schreiben mit meiner Freundin in Dresden, ein bisschen Arbeiten am Skript eines Podcast, zu dem ich eingeladen bin. Da merke ich, dass der innere Prozess von heute morgen noch nicht ganz durch ist. Na prima… Aber es passt auch zum Thema, denn der Podcast heißt “Erfolgreich scheitern” und ich soll etwas dazu erzählen, wie die Spiritualität mir in Krisen geholfen hat.

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Kroatien Tag 16

Kroatien Tag 16

Resümee eines langen Tages

Das war wirklich ein sehr langer Tag. Darum gibt es den Bericht heute auch spät. Füße hoch, Bierchen und was kochen waren erstmal wichtiger. Es gibt aber gar nicht so viel zu berichten, dafür viele Bilder.

Am Abend gab es noch einen gigantischen farbigen Sonnenuntergang – ganz klar, wenn ich schon mal ohne jede Aussicht unter Bäumen stehe. 🙈 Dann hatte ich aber eine sehr ruhige Nacht auf dem Parkplatz in Lozovac. Der Wecker stand auf um 7, denn um 8 macht der Nationalpark auf. Wobei ich mal wieder viel zu regelkonform gedacht habe, nichts und niemand hätte mich daran gehindert, schon eher hinein zu gehen.

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Kroatien Tag 15

Kroatien Tag 15

Resümee eines gesegneten Tages.

Die Nacht war … ach, lassen wir das lieber. Nur soviel: Schräg stehen ist doof, auch wenn es nur wenig ist. Der Körper merkt das und versucht es auszugleichen, sich dabei natürlich prompt verspannend. 😬 Aber ich war froh, hier so geschützt zu stehen, denn es blies ein heftiger Wind.

Der Wecker stand auf um 5 wegen des Sonnenaufgangs. Schließlich hatte ich endlich mal wieder freien Blick. Aber der Blick aus dem Fenster offenbarte wenig Fotogenes, dicke Wolken überall. Auch recht, kann ich versuchen noch etwas zu schlafen…

Um 6 mache ich die Augen wieder auf – und muss nun doch schnell aufstehen. Da ist doch tatsächlich etwas Farbe am Himmel. Also schnell zum oberen Parkplatz gefahren. Ein Segen, dass ich nichts umbauen muss im Auto, nur die Flaschentasche wandert vom Fahrersitz wieder nach hinten.

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