Kroatien Tag 10

Kroatien Tag 10

Resümee eines gelungenen Tages 

Die ganze Nacht lang regnet es. Gut, dass ich noch gestern auf dem Berg war, den dicke Wolken hängen heute sehr tief. Die Eisheiligen sind auch hier angekommen, und der Wetterbericht sagt drei nasse Tage voraus 🙄 Ich werde wohl heute gleich bis Zadar fahren und dann langsam von unten wieder hoch.

Beim Frühstück ist es Gott sei Dank trocken und ich kann draußen sitzen. Aber mir ist immer noch leicht übel und ich mag nichts essen. Diese persönliche Sache hängt mir doch mehr nach als mir lieb ist. Doch nichts und niemand sollte die Macht haben, einem länger als zwei Tage das Leben zu vermiesen 😜 Und das meine ich nicht sarkastisch, sondern ganz im Ernst. Schließlich ist niemand anders als wir selbst für unsere Gedanken und damit auch Gefühle zuständig. Und es geht ja, das habe ich gestern gesehen. Also, Schluss mit dem Quatsch, auch wenn die Wolken mal tief hängen und der Himmel weint – das Leben ist schön und zu wertvoll, um es mit Trübsal zu verschwenden! 😇

Ein kleiner Spaziergang an die Promenade runter wird schnell vom wieder einsetzenden Regen vereitelt. Aber es ist schön hier. Der Lungomare, ein Fußweg der viele Kilometer lang direkt an der „Waterkant“ verläuft, ist bei besserem Wetter sicher herrlich. Aber es regnet … Also rasch wieder zum Auto und die Zeit zum Arbeiten genutzt. Check Out Time ist hier zum Glück erst 14 Uhr. Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich ganz herzlichst bei euch bedanken! Für all eure lieben Kommentare und die vielen vielen Likes und Herzchen. Ihr habt mich ermutigt – und so habe ich den Regen genutzt und es getan. 🤭 Ihr könnt ab sofort die Reiseberichte auch außerhalb Facebook lesen und auch per Mail abonnieren in meinem Blog. https://spirit-on-earth.com/reiseblog/

Ich schaffe es gerade so bis 14 Uhr und los geht die Reise in Richtung Zadar. Es regnet immer noch in Strömen und den Stuhl muss ich nass einpacken. Alles andere hatte ich rechtzeitig gerettet. Ich gebe die Route ins Navi ein und starte. Komisch, wieso hab ich auf einmal Appetit auf Pizza. 🤔 Kurz vor der Auffahrt auf die Schnellstraße in Rijeka kommen mir Zweifel … doch lieber über die Autobahn anstatt an der Küste lang? Also schnell nochmal anhalten. Ah, wie praktisch ein Lidl, da hole ich mir jetzt ein Brötchen für unterwegs. Natürlich gibt es prompt kleine Pizzen. 😁 Ich entscheide mich doch für die Route entlang der Küste, denn die Autobahn ist 80km weiter, auch nur eine knappe Stunde schneller, man rauscht durch die Landschaft – und bezahlt auch noch dafür nichts zu sehen. 😉 Los geht also das Gezuckel … Doch wo ist die Pizza geblieben, in die ich jetzt gerne beißen würde? Das Einpacken des Einkaufs im strömenden Regen hatte sich ein wenig hektisch gestaltet. Ach herrje, ich sitze drauf! 🤣 Aber das tut sicher dem eh nicht vorhandenen guten Geschmack keinen Abbruch. 🤣

Die Schnellstraße windet sich in absurder Höhe am Hang entlang und gibt Blicke frei auf eine ein wenig unwirkliche Landschaft. Ich bin mir nicht sicher, ob mir gefällt was ich sehe. Schroff, steil und mitunter sehr karg. Ein erster Fotostop ist möglich – und mir fällt die Kinnlade runter. Wie das aussieht hier! Und herrliches Licht fällt auf die Brücke zur Insel Krk. Auf der weiteren Strecke werden immer wieder tolle Blicke frei, aber man kann kaum anhalten. Ein weißer Strand lockt plötzlich unter mir. Also rasch abgebogen und einen kleinen Rundgang in Selce gemacht. Endlich Sandstand, wie schön!

Doch weiter geht die Fahrt, ich möchte noch ein Stück nach Süden, der dicken Wolke entfliehen. Wieder eine Haltebucht. Sie gibt den Blick frei auf Klenovica. Es folgt eine Strecke mit niedrigem Bewuchs, so dass man die ganze Zeit die kargen gegenüberliegenden Inseln sehen kann. Links geht es steil in die Höhe. Hm, wie weit fahre ich denn noch? Zur Zeit scheint die Sonne, es ist nach 5. Bis Zadar ist es mir noch zu weit, ich möchte auch noch etwas haben vom Tag. Durch Senj fahre ich nur durch, da reizt mich nichts. Hier geht zwar die Straße weg nach Plitivice, wo ich unbedingt noch hin will, aber das hat bei dem Wetter keinen Sinn. Also weiter.

Der nächste Ort kommt in Sicht. Oh, das sieht aber vielversprechend aus in Sveti Juraj. Schnell die erste Straße reingebogen und direkt bis zu einem Parkplatz am kleinen Hafen gerollt. Hier stehen schon zwei Wohnmobile und wollen auch bleiben. Eine kleine vorgelagerte Insel, ein Hügel mit Kreuz oben, ein nettes Restaurant – und ein fantastischer Blick auf das Ende der Insel Krk. Was will man mehr, hier bleibe ich. Ich denke, die Bilder sprechen für sich, dass das eine gute Entscheidung war. Ich werde gleich noch essen gehen und sicher wird das der krönende Abschluss dieses Tages.


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2 Replies to “Kroatien Tag 10”

  1. Liebe Britta, diesen Bericht als Buch – könnte ich mir auch sehr gut vorstellen. Solche tollen Bilder und zu ❤️gehende Berichte. Man kann gar nicht aufhören zu lesen.
    Es macht neugierig und spornt an, selbst einmal nach Kroatien zu fahren.

    1. Liebe Sabine, das freut mich wirklich sehr zu hören. Na, mal sehen was noch weiter aus dieser Idee wird. Kroatien ist wirklich toll, ich bin ja auch das erste Mal hier und wirklich begeistert

      Herzlichst, Britta

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