Kroatien Tag 7

Kroatien Tag 7

Resümee eines durchwachsenen Tages.

Eigentlich gibt es nicht viel zu berichten heute … Ich hatte mich ja gestern entschieden, des herrlichen Stellplatzes wegen auf dem Campingplatz zu bleiben und heute paddeln zu gehen. Der Platz ist übrigens Arena Stupice Campsite. Es ist wirklich schön hier, auch wenn die Sanitäranlagen keineswegs halten, was das chice neue Empfangsgebäude verspricht. Vor allem stört mich, dass es keine Türen gibt am Waschraum, also einfach mal ausziehen und am Waschbecken waschen ist nicht. Und die Duschen sind quasi außen. Zwar mit Tür 😉 aber man muss sich in der engen nassen Kabine auch wieder anziehen, weil sonst steht man gleich draußen. Nicht ganz up to Date das Ganze, aber was solls … ich bin ja wegen dem Meer hier. 😁


Und wegen der Milchstraße, die – klarer Himmel und kein Mond sei Dank – direkt gegenüber kurz nach Mitternacht aufging, bzw. das besonders fotogene Milchstraßenzentrum stieg über den Horizont. Und spiegelte sich im Wasser. 😍 Ich bin also bis Mitternacht aufgeblieben deswegen, auch wenn heute kein Lärm war 🤪 und habe dann anderthalb Stunden fotografiert. Und wenn ich schon mal freien Blick gen Osten habe, habe ich natürlich dann auch gleich noch den Wecker zum Sonnenaufgang gestellt.
Bei der Gelegenheit: Ihr findet ja meine Bilder so schön, dass freut nicht wirklich sehr. Vielleicht mögt ihr ja auch mal auf meinen Fotoseiten bei FB und IG vorbeischauen. Hier sind die Links: Facebook / Instagram
Dementsprechend müde habe ich dann also am Auto „vornerum“ alles dicht gemacht, hinten die Türen auf – und nochmal bis halb 10 geschlafen. 🤭 Naja, fast die ganze Zeit. Denn einmal schreckte ich hoch weil es laut klopfte. Herrje, was war das … Ups. Eine große Silbermöve machte sich an meiner Box mit Plexiglasklappe IM Auto zu schaffen. Da ist das Obst drin …. Penetrant wie das „Tierchen“ war, lies es sich nur durch beherzten Steinwurf verschrecken, damit ich selig weiter schlummern konnte. Duschen, gemütlich Frühstück, ein bisschen lesen – mehr ist bis Mittag nicht passiert.

Dann mal gaaanz langsam das Board auspacken. Denn vor dem Vergnügen steht erstmal das Pumpen. Ich hasse das und habe mir entsprechend Zeit damit gelassen und zwischendrin immer mal wieder was anderes gemacht. Gegen 1 war ich dann endlich startklar und konnte in See stechen. Bzw. ins Meer oder die Lagune. Genau gegenüber sind zwei hübsche kleine Inseln, die sollten mein Ziel sein. Ich bin lange nicht mehr gepaddelt und wollte keine Riesentour machen. Und ich merkte, ich bin wirklich nicht fit – nicht beim Paddeln, aber Motorboote – am besten noch drei aus verschiedenen Richtungen 🙈 – machen mir wegen der Wellen echt Stress. Auf´s offene Meer werde ich mich wohl definitiv nicht trauen allein.

Herrlich ist es auf der größeren der beiden Inseln, wie bei Robinson. Alles grünt und blüht – und die Möven brüten. Das merke ich eindrucksvoll, als ich anscheinend einem Nest zu nahe kam bei meiner Erkundungstour und mich eine im Tiefflug angriff. Die haben es heute mit mir, die Möven … Zum Glück hatte ich das Paddel als Abstandhalter dabei. 🤣 Aber natürlich musste sie sich dann auf andere Weise rächen. Tja, angeschissen kann ich da nur sagen. 🤪

Das sollte dann symptomatisch für den Rest des Tages werden, denn als ich zurück kam, erhielt ich eine Nachricht, die mir ein Telefonat ankündigt für heute Abend, das … mir wohl das Herz brechen wird. 🥺 Aber das ist nichts, was hier her gehört … Im Moment mag ich nur nicht mal noch ins Örtchen wandern wie geplant und etwas essen, der Appetit ist mir eh vergangen. Oder auf die andere Seite der Halbinsel zum Sonnenuntergang … Die Landschaft ist aber trotzdem wundervoll, die Sonne scheint und morgen, hoffentlich spätestens übermorgen, hab ich dann auch wieder Lust auf die weitere Reise. Ganz bestimmt. Und weil ich sicher morgen weiter fahre, gibt es dann auch wieder mehr Interessantes zu berichten. Versprochen 😊😇

 

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